Traum erfüllen.

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Ich glaube, ich habe es jetzt erkannt.

Mein Lebenstraum ist: mich mit dem zufrieden zu geben, was ich habe.

In mir gibt es eine Ebene, die sich bei diesem Gedanken richtig entspannt. Sie lächelt. Sie lehnt sich zurück, schließt die Augen und genießt. Ich spüre sie in meinem Bauch.

Und dann gibt es da noch einen anderen Anteil, eher in meinen Schultern und meinem Hals. Der würde am liebsten aufschreien:

„Spinnst du?“

Ich male mir aus, wie dieser Anteil denkt, ich hätte den Verstand verloren. Für ihn ist es wahrscheinlich die dümmste Idee, die ich je hatte.

Denn dann ist es vorbei.

Stillstand.
Lotterleben.
Kein Vorwärtskommen mehr.

Aber ist dem wirklich so?

Ich glaube für mich bedeutet „mich mit dem zufrieden geben, was ich habe“ etwas ganz anderes.

Es bedeutet, nicht mehr zu wählen, was mir nicht gefällt oder mir nicht guttut.

Nicht mehr aus Mangel zu leben.

Nicht mehr ständig an mir zu ziehen, mich anzutreiben und irgendwohin bringen zu wollen.

Es bedeutet, mich für das Leben zu öffnen.

Zu wählen.
Zu empfangen.
Mich überraschen zu lassen.

Denn ich glaube ich muss gar nicht ständig irgendwohin.

Ich darf einfach hier sein, mich für das öffnen, was zu mir passt, und darauf vertrauen, dass das Leben mir begegnet.

Dann ist Zufriedenheit kein Stillstand.

Sondern der Boden, auf dem ich endlich wirklich leben kann.

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