Ich öffne mich.
In diesem Raum nehme ich mir Zeit für mich.
Ich gehe einen Schritt raus aus dem Alltag.
Aus dem Außen.
Ich verlangsame das Tempo.
Werde stiller. Kehre nach innen.
Ich atme durch und spreche aus, was gerade da ist.
Ich lausche, was sich in mir alles entfaltet,
wenn ich mich mir zeige.
Und ich nehme wahr, was sich in mir bewegt,
wenn du es tust.
Möchtest du mehr erfahren, wie ich meine Wahrnehmung ausspreche?
Wenn ich mich betrachte, glaube ich, ich bin oft in meinem Kopf unterwegs. Für mich ist es herausfordernd, in den Körper zu kommen. Ich glaube, etwas auszusprechen hilft mir dabei. Es macht den Gedanken oder das Gefühl größer und präsenter.
Gleichzeitig merke ich, dass ich mich oft mit allem, was sich in mir bewegt, identifiziere. Ich glaube, meine Gedanken, mein Körper oder meine Gefühle zu sein, weil sie in mir so präsent und groß sind. Wenn ich sie ausspreche, werden sie in mir kleiner. Im Außen präsenter.
Mir hilft dabei wie eine Art Tool oder Werkzeug: das Ehrliche Mitteilen von Gopal Norbert Klein .
Dank dessen kann ich mich langsam durch all meine Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen bewegen. Durch die Satzanfänge, die mir immer klar machen: Wo befinde ich mich gerade, in welcher Ebene?, erhalte ich mehr Klarheit, Struktur, Sicherheit und kann dadurch mehr eine Beobachterrolle einnehmen.
Nach jeder Anwendung habe ich den Gedanken, mehr über mich herausgefunden zu haben. Ich fühle mich jedes Mal wie eine kleine Detektivin. Ich kann sehen, was eigentlich in mir wirkt. Mich besser verstehen und kennenlernen.
Aus diesem Grund beobachte ich mich und spreche langsam aus:
Mein Kopf denkt, dass …
Ich spüre … was … wo!
Und ich fühle …!
Wobei mir ein Gefühl wahrzunehmen und auszusprechen
noch am schwersten fällt.
Ich hoffe, dass du in der Hörprobe ein Gefühl dafür bekommen kannst.
Für mich war die Technik am Anfang mit dem Gedanken verbunden: Das ist aber kompliziert und so fern von meinem Alltag. Ich hatte Sorge, etwas falsch zu machen. Das hatte mich anfangs darin blockiert.
Was ich faszinierend finde: Der Anschein hat sich schnell in Luft aufgelöst. Ich kam immer schneller rein. Konnte so schnell Veränderungen in mir, meiner Wahrnehmung, im Alltag und in Gesprächen feststellen. Ich konnte den Gedanken ablegen, etwas falsch zu machen, und mich mehr darin üben.
Was ich noch aus dieser Technik mitgenommen habe:
- Zum einen, dass ich es wertvoll finde, dass niemand Bezug auf den anderen und das Gesprochene nimmt, sondern jeder bei sich bleibt und sagt, was gerade in ihm passiert. Diese Erfahrung war am Anfang neu und ungewohnt und gleichzeitig habe ich sie sehr zu schätzen gelernt.
- Dass jeder den selben Redeanteil bekommt. Ich empfinde 7 Minuten für unseren Termin als ideal, damit noch genug Zeit zum Ankommen, Reflektieren und Integrieren bleibt.
- Dass danach keine Tipps, Hinweise, Lösungen oder Ratschläge zum Gesagten ausgetauscht werden. Sondern ich lerne auch damit zu sein, was mir jemand erzählt, ohne es lösen zu wollen oder zu müssen. Auch diese Erfahrung war für mich neu und gleichzeitig finde ich es spannend, darin weiter zu üben. Ich kann damit lernen, mehr bei mir hinzusehen, mir mehr Raum zu schenken: Was macht das Gesagte mit mir?
Ich möchte dir diese Technik für unsere Begegnung daher von Herzen empfehlen. Gleichzeitig ist es keine Pflicht. Bei einer Buchung erhältst du von mir in deiner Buchungsbestätigung noch einige Tipps für den Beginn, wie du sie anwendest und auch wie du Grenzen setzen kannst.
Du kannst mich gern jederzeit (vor einer Buchung, einem Termin oder danach) darauf ansprechen, wenn du Fragen hast. Ich lerne dadurch immer dazu.
Ich freue mich auf unsere Erfahrung und den Austausch.
Ich möchte lernen, wieder aus meinem Kopf
in meinen Körper zu kommen.
Durch Wahrnehmung auf allen Ebenen.
Ich möchte:
spüren, was mein Körper mir zeigt.
fühlen, was meine Emotionen in mir bewegen.
sehen, was meine Gedanken mir mitteilen.
Ich möchte loslassen:
sofort zu verstehen,
zu bewerten,
oder zu lösen.
Ich möchte Abstand davon nehmen,
nur zu funktionieren und mehr zu sein.
Gleichzeitig möchte ich dabei
Dir begegnen.
Ich möchte mich gern einem Menschen vollständig öffnen.
Nicht durch körperliche Nähe.
Sondern mit meiner ganzen Wahrnehmung.
Ich möchte die Erfahrung machen, dass ich all das zeigen darf und du bleibst.
Ich möchte erleben, wie ich bleibe, wenn du dich zeigst,
und was sich in mir widerspiegelt.
Einen klaren Rahmen.
Damit ich mich sicher fühle und mich ganz öffnen kann:
Verbindlichkeit.
Wir informieren uns rechtzeitig über Veränderungen.
Vertraulichkeit.
Was in diesem Raum gezeigt wird, bleibt in diesem Raum.
Wertschätzung.
Wir dürfen ansprechen, wenn etwas nicht stimmig ist, und teilen nach Rücksprache Ideen, an denen wir gemeinsam wachsen können.
Offenheit.
Wir lassen uns auf diesen Raum ein. Wir schenken uns die Zeit und den Raum, die es braucht, damit sich zeigen darf, was gerade da ist.
Wohlwollen.
Wir begegnen uns als Menschen und geben uns Raum, wenn etwas anderes entsteht, als wir erwartet haben.
Achtsamkeit.
Wir dürfen jederzeit sagen, was gerade für uns möglich ist und was nicht. Wir dürfen innehalten, eine Pause machen oder etwas später antworten.
Eigenverantwortung.
Wir achten auf unsere Grenzen und Wahrnehmung. Wir entscheiden selbst, was wir teilen möchten und was wir für uns behalten.
Gestalterisch.
Wir gestalten unsere Begegnung gemeinsam.
Eine Stunde Zeit.
Zeit zum Ankommen und Nachspüren habe ich integriert.
Einen ruhigen Raum.
Für dich, an dem wir uns digital ganz aufeinander einlassen können – nur du und ich.
12,00 € inkl. MwSt.
Damit ich diesen Raum für uns öffnen kann.
Einen Messenger-Dienst.
Über den wir uns mit Text- und Sprachnachrichten austauschen können – z. B. WhatsApp, Telegram oder Signal.
Eine Uhr.
Damit wir beide die Zeit gut im Blick behalten können.
Wie ist der Ablauf?
Aus meiner Erfahrung möchte ich unsere Zeit gerne so strukturieren:
- Ankommen, Einrichten und Fragen klären (10 Minuten)
- Ich beginne und spreche meine Wahrnehmung ein. (7 Minuten)
- Ich habe Zeit zu reflektieren und du, meine Wahrnehmung anzuhören. (7 Minuten)
- Ruhen. Du kannst in dieser Zeit gern wirken lassen, was das Gesagte in dir bewegt und dich für deine Zeit einrichten. (5 Minuten)
- Du sprichst deine Wahrnehmung ein. (7 Minuten)
- Du hast Zeit zu reflektieren und ich, deine Wahrnehmung anzuhören. (7 Minuten)
- Stille. Ich kann noch nachwirken lassen. (5 Minuten)
- Abschluss. Du kannst noch Fragen zur Technik oder zu weiteren Terminen stellen. (10 Minuten)
Genaue Informationen erhältst du noch in deiner Buchungsmail.
Wo findet der Termin statt?
Der Termin findet online in einem von dir gewählten Messenger statt. Wir tauschen uns per Text- und Sprachnachricht aus.
Ich habe diese Variante gewählt, weil sie nach meiner Erfahrung den größtmöglichen Schutz, Sicherheit und Einfachheit bietet und doch eine Begegnung mit einem anderen Menschen zulässt.
Ich empfinde es, mich einem Menschen ganz, wahrhaftig und vollständig zu öffnen, als ein Privileg und gleichzeitig als eine Herausforderung.
In mir löst dies sehr viel Verletzlichkeit und Überreizung aus. Ich finde es herausfordernd, Grenzen zu setzen, bei mir zu bleiben, mir Zeit zu nehmen, Pausen zu gönnen und mir Raum einzuräumen.
Für mein Verständnis wähle ich: Viel zu schnell bin ich beim Anderen. Viel zu schnell will ich nicht zur Last fallen und es dem anderen recht machen. Viel zu schnell lasse ich mich von zu vielen Eindrücken – Bild, Präsenz – leiten.
Aus diesem Grund habe ich es auf das Wesentliche – die Sprache – minimiert, um gleichzeitig so viel wie möglich Raum, Stille und Pausen einzuräumen. Für uns selbst und für die Begegnung mit dem Anderen.
Ich möchte einen Wert auf das Wirken in uns legen und damit das Außen minimieren.
Ich bitte dich dafür, einen Platz zu finden, an dem du für diese Stunde ungestört bist und möglichst wenig Nebengeräusche für die Sprachaufnahme zu hören sind. Ich empfehle dir einen Ort, an dem du dich sicher und wohl fühlst.
Was ist der Wert dieses Termins?
Die 12 Euro sind für mich nicht der Wert dieses Termins. Für mich wirken sie wie eine Art Schlüssel für die Tür. Eine Möglichkeit für mich, diesen Raum anzubieten.
Der Wert reicht für mich über diesen Geldwert hinaus.
Für mich ist es der Wert, den ich mir selbst schenke. Dass ich Werte in mein Leben einlade, die ich mir wünsche:
- Zeit für mich nehmen.
- Ruhe und Stille genießen und zelebrieren.
- In mich hineinlauschen und wahrnehmen, was gerade in meinem Leben in mir präsent ist.
- Einem anderen Menschen begegnen und mich mit ihm oder ihr verbunden fühlen.
- Ich lerne mehr, die Beobachterperspektive einzunehmen im Hinblick auf Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen und erhalte dadurch mehr Handlungsfreiraum – weg von unbewusster Reaktion hin zu bewusster Aktion.
- Ich erhalte durch die regelmäßige Übung mehr Sicherheit im Umgang mit anderen und auch mit herausfordernden Gesprächen, ruhig und bei mir zu bleiben.
Werte, die ich mir im Alltag und mit mir alleine oft zu wenig in mein Leben einlade.
Ich denke, dass den Wert einer Tätigkeit, eines Menschen, eines Raumes oder einer Zeit nur jeder für sich selbst bemessen kann.
Hast du noch Fragen?
Ich habe versucht, Antworten auf alle Fragen zu geben, die ich mir selbst stellen würde, und zu erläutern, was mir wichtig ist.
Gleichzeitig ist mir bewusst: Jeder Mensch ist anders.
Wenn in dir eine Frage aufkommt, freue ich mich von Herzen, wenn du dich bei mir meldest, damit ich wachsen kann, sie in mir wirken lassen darf und sie vielleicht andere bereichert.
Ich freue mich auf dein Interesse.
Aktuell sind keine Termine frei.
Schau gern später noch einmal vorbei.