Mein Schutz geht, was kommt?

Ich habe nie gelernt, Grenzen zu setzen.

Und jetzt, wo ich es mir selbst erlerne, merke ich manchmal, wie ich mich erwische, als hätte ich einen Fehler gemacht oder fühl mich schwach, weil ich es nicht konnte.

Dann merke ich: Es war einer meiner größten Schutzmechanismen.

„Sie hat mich davor bewahrt, dass mich niemand liebt.“ – zumindest war das der Glaube dahinter.

Wenn ich jemanden „wegstoße“ oder „ablehne“, dann geht er. So dachte mein System.

Deshalb wackelt es noch häufig, wenn ich auf dem Weg der Grenzen bin.

Aber es darf wackeln. Und dann sehe ich: Oh, das stimmt ja gar nicht. Denn ich gewinne – zumindest mich.

Denn die Einzige, die ich dadurch verloren hatte, war ich selbst.

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