Egal wo – ich bin immer anderswo.
Wenn ich bei mir bin, schaue ich, dass ich wieder bei anderen sein muss.
Und wenn ich bei anderen bin, will ich bei mir sein.
Egal wo ich bin, etwas in mir zerreißt sich innerlich, weil ich nicht woanders bin.
Dieser Teil, der in dem Moment immer laut schreit: „Du darfst das nicht.“
Egal, was es ist – in dem Moment ist es immer falsch.
Immer und immer wieder ist alles falsch: an mir, in mir, mit mir.
Egal was ich wo und wie mache – es müsste genau in diesem Moment immer anders sein.
Aber das will ich in meinem Leben nicht mehr.
Ich lasse es los.
Egal, wofür ich mich entscheide – ich bleibe dabei.
Ich nehme es voll und ganz an.
Ohne dass ich mich ablehne.