Freiheit
Freiheit

Freiheit

Ich glaube, diesen Moment möchte ich in meinem privaten und beruflichen Kontext niemals vergessen.

Ich habe den Wohlfühl-Marktplatz von außen nach innen aufgebaut. Wärme, Schutz, Sicherheit. Ich bin in mir nach innen gegangen, zu meinem inneren Kind, und habe es nachgenährt.

Mit der Wirk-Werkstatt war es anders. Ich wollte auch von außen nach innen, aber die Website und ich brauchten etwas anderes. Ich ging von innen nach außen. Ich nahm alles, was ich aus dem Wohlfühl-Marktplatz gelernt hatte, und schaute: Was gehört wirklich in die Energie, die ich tragen will? Präsenz, Ehrlichkeit, Klarheit. Alles andere ließ ich los.

Und jetzt stehe ich hier. Beide Plattformen stehen Seite an Seite. Und ich stehe vor dem Moment, die Wirk-Werkstatt sichtbar zu machen. Nicht ohne den Wohlfühl-Marktplatz, aber eigenständig weiterzugehen.

Und dann passiert etwas in meinem Körper.

Mein Herz öffnet sich.

Mein Kopf wird weich.

Und mein Herz fragt:

„Bist du bereit, Kopf, dass ich führen darf?“

Ich lächle. Ich könnte vor Freude weinen. Denn ich sehe es in mir. Ich spüre es.

Die Wirk-Werkstatt. Die Energie, zu der es mich zieht.

Das ist die Sprache meines Herzens im Einklang mit meinem Kopf.

Sie baut auf dem Fundament auf, aber sie führt aus sich selbst heraus.

Und gerade hat mein Herz gefragt – und ich habe mit meinem Körper geantwortet.

Und ich kann das immer wieder tun.

Das Herz ist meine Weiblichkeit.

Die Wirk-Werkstatt ist meine Weiblichkeit.

Mein Innen. Meine Intuition. Mein Gefühl. Meine Essenz.

Im Einklang mit dem Außen.

Ich kann es kaum beschreiben, aber es bewegt gerade so viel in mir.

Ich kann führen – nach meinem Herzen.

Und wenn es hakt, kann ich anhalten und den Kopf dazunehmen.

Dann wird mir schon etwas einfallen.

Bis dahin lasse ich mich von meinem Gefühl führen.

Als würde mein Herz ständig zu meinem Kopf sagen:

„Ach schau mal, es ist doch nicht so schlimm. Dann ist es halt nicht perfekt.“

Das ist der Moment, auf den ich die letzten Monate, Jahre – vielleicht mein ganzes Leben – gewartet habe.

Ich kann rausgehen.

Nicht irgendwie, sondern mit mir.

Nicht jetzt. Nicht heute. Nicht pompös.

Aber ab jetzt jeden Tag ein Schritt mehr.

Da ist es.

Das, was ich die ganze Zeit gefühlt habe und doch immer wieder gehofft habe, dass ich es mir nicht nur einbilde.

Zum ersten Mal gibt es in mir den Gedanken, ich würde es gern der ganzen Welt erzählen.

Und gleichzeitig zum ersten Mal denke ich:

Mir reicht.

Ein Lächeln nach innen.

Ein „Ja, ich bin echt“.

Niemand könnte diesen Moment in mir je vollständig verstehen.

Dieses Gefühl von:

Ja, ich habe es geschafft –

ohne etwas leisten zu müssen,

sondern indem ich geblieben bin.

Und das Beste daran ist:

Ich muss es auch nicht mehr beweisen.

Niemand sollte jemals an seiner Herzensstimme zweifeln.

Denn sie ist es, die uns heimbringt.

Seit heute weiß ich, dass mein Herz eine Stimme hat.

Und ich kann sie aufdrehen.

Als hätte ich endlich den richtigen Radiosender gefunden,

der ab jetzt meine Melodie des Lebens spielt.

Mein Kopf ist der Filter.

Es ist nicht gut für mich, immer nur durch ihn zu schauen.

Aber ab und an hilft er mir, mich sicher durch etwas hindurchzubringen.

Das Herz ist das Segelschiff.

Und wenn es nicht weitergeht, hilft das Beiboot, an Land zu kommen

und eine neue Reise zu planen.

Memo an mich:

Diese Momente strahlen nicht vor Glitzer oder Party.

Sie sind still.

Ich sitze allein am Tisch, mit einem breiten Grinsen,

mit Angst, Müdigkeit und einem Gefühl,

als könnte ich die ganze Welt umarmen.

Meine Welt hat sich gerade verändert.

Und da darf alles mit am Tisch sitzen:

der Teil, der schon in der Zukunft ist (Freude),

der Teil, der noch in der Vergangenheit hängt (Angst),

und der Teil, der hier ist (Erschöpfung).

Und zum ersten Mal hören sie einander zu.