Räume
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Räume

Ganz oft rede ich von Räumen. Und doch sind sie neu für mich.

Zum Beispiel der Raum zwischen losgehen und ankommen. Dazwischen war früher nur leisten, machen, umsetzen. Und da war noch was. Der Glaube ich mache darin alles falsch. Also wählte ich, gar nicht erst losgehen, schnell durcheilen und hoffe das ich nirgends auffalle und schnell fertig sein.

Heute weiß ich, dass ist nicht mein Raum, nicht der Raum in dem ich leben will. Da ist sehr viel mehr Platz für weitere Dinge. Was ich schon entdeckt habe, in diesem Raum kann ich auch einfach sitzen, nachdenken, aufmalen, drüber sprechen, tanzen. All das ist kein Hobby oder mal abschalten, sondern all das gehört auch in diesen Raum, da komme ich nicht mehr nur abgehetzt oder flüchtig an, da komme ich genährt, gesättigt, erlebt an. Und ich verstehe das ankommen nicht mehr das Ziel ist. Diesen Raum abschließen und hinter mir zulassen, um in dem nächsten Raum durch zu hetzen sondern das diese Räume mein zuhause sind. Und ich will gern zuhause sein, es auskosten.