Ich miste gerade aus – und mir wird so bewusst, wie sehr ich an Dingen festhänge.
Meistens ist da dieser Gedanke:
„Was, wenn ich das nochmal brauche?“
Ich sehe dann schon den Moment vor mir, in dem ich mich ärgern werde, weil es nicht mehr da ist.
Aber nie habe ich mich gefragt:
Was ist mit all den Momenten, in denen ich mich ärgere, dass es da ist?
Was ist mit den Tagen, an denen es mir wieder im Weg liegt, ich es umstoße, ich keinen Platz habe – keine Luft zum Atmen?
Was, wenn ich mich in sechs Jahren darüber ärgere, dass es nicht da ist –
aber in diesen sechs Jahren wäre ich vielleicht längst ganz woanders, wenn es nicht da gewesen wäre?
Diesen Gedanken hatte ich noch nie.