Es ist, als würde ich heute zum ersten Mal in meinem Leben spüren, wie sensibel meine Daten sind – meine persönlichen Daten, Ausweis, Bankdaten.
Bisher dachte ich ehrlich gesagt immer: „Was für ein Aufriss um so etwas?“ Ich glaube, diese Haltung entstand aus dem Glauben: „Ich habe ja nichts. Ich bin ja nichts.“ Aus dem Glauben, dass es keine Grenzen gibt, die ich setzen darf. Ich bin nichts wert. Es kann eh jederzeit jeder alles haben.
Jetzt, wo ich lerne, Grenzen zu setzen und meinen Wert zu erkennen, wandelt sich alles. Ich werde mir bewusst, was ich bisher unbewusst tat und wie ich damit handelte – mit mir selbst und mit anderen. Ich betrete jetzt eine völlig neue Welt und Sichtweise der Wertigkeit.